PerSe Plus-Strategieseminars in Koblenz

Gemeinsam Anpacken

Foto: Joachim Noll

Arbeitnehmer-Vizepräsidenten aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland bestimmen ihre Positionen inmitten der Corona-bedingten Ausnahmesituation.

In Pandemie-Zeiten durchlebt auch das Handwerk ungewisse Momente. Umso wichtiger ist es, dass gerade die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich über ihre nächsten Schritte verständigen und regional zusammenarbeiten. Mit diesem Ziel trafen sich die Arbeitnehmer-Vizepräsidenten der Handwerkskammern aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland gemeinsam mit den zuständigen DGB-Sekretären in Koblenz zu einem Strategieseminar.
Der Freitag stand ganz im Zeichen des Besuchs des Kompetenzzentrums Digitalisierung in Koblenz. Dessen Leiter Christoph Krause lenkte die Aufmerksamkeit insbesondere auf die sich entwickelnden Plattformen, die sich zu einer Gefahr für das Handwerk entwickeln können. Die Vizepräsidenten zeigten sich anschließend besorgt, dass ein nicht unerheblicher Teil der Betriebe, die sich den digitalen Neuerungen verweigern, in ihrer Existenz bedroht sein könnten.
Maßnahmen für eine gute Aus- und Weiterbildung standen auch am zweiten Tag im Mittelpunkt der Debatte, zu deren Abschluss die Arbeitnehmer-Vizepräsidenten sich auf eine gemeinsame Erklärung einigten, in der konkrete Vorschläge gemacht werden, wie die Qualität der Ausbildung im Handwerk auch zu Zeiten von Corona gesichert werden kann.
Ein positives Fazit wurde am Schluss über die konzentrierte und solidarische Zusammenarbeit gezogen. Die Tagung endete dann auch mit konkreten Absprachen für die Koordination und Vernetzung der Arbeitnehmer-Aktivitäten an den Handwerkskammern im Saarland und in Rheinland-Pfalz. „Packen wir es an!“ lautet das Motto auch in Corona-Zeiten.
Tobias Kriele

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